Tierkrankenversicherung für Hunde vs. Katzen in Deutschland: Die wichtigsten Unterschiede | pet insurance

Tierkrankenversicherung für Hunde vs. Katzen in Deutschland: Die wichtigsten Unterschiede

Nov 20, 2025 | 6 min read

Tierkrankenversicherung für Hunde vs. Katzen in Deutschland: Die wichtigsten Unterschiede

Peri Elgrot

Peri Elgrot

Top Haustierversicherung Editor

Warum sich Hund- und Katzenversicherungen unterscheiden

Hunde und Katzen brauchen beide tierärztliche Versorgung, doch Kosten und Leistungen der Versicherungen unterscheiden sich in Deutschland deutlich. Hunde sind meist teurer zu versichern – wegen Größe, Gesundheitsrisiken und gesetzlicher Anforderungen. Katzen sind günstiger, aber Freigänger zahlen oft mehr. Diese Unterschiede zu kennen hilft, den richtigen Tarif zu wählen.

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Kostenunterschiede zwischen Hunden und Katzen

Der Preis ist der größte Unterschied zwischen Hund- und Katzenversicherungen.

Hunde:

  • Durchschnittlich 20–60 € im Monat
  • Unfalltarife ab ca. 15 €
  • Umfassende Tarife mit Vorsorge oft 50 €+

Katzen:

  • Durchschnittlich 10–30 € im Monat
  • Unfalltarife ab ca. 10 €
  • Komplettschutz mit Krankheit + Vorsorge 20–35 €

Warum diese Preisdifferenz?

Hunde verursachen höhere Tierarztkosten. Sie leiden häufiger unter Gelenkproblemen, chronischen Erkrankungen und Notfällen. Katzen brauchen meist weniger Behandlungen – außer Freigänger, die mehr Risiken wie Unfälle oder Infektionen haben.

Leistungsunterschiede je nach Tierart

Versicherer in Deutschland gestalten Hund- und Katzenversicherungen unterschiedlich.

Hundeversicherungen beinhalten oft:

  • Unfall
  • Krankheit
  • Operationen
  • Medikamente
  • Teilweise Orthopädie und Krebsbehandlung
  • Haftpflicht (in vielen Bundesländern Pflicht)

Katzenversicherungen bieten meist:

  • Unfall
  • Krankheit
  • Vorsorgeleistungen in Premiumtarifen
  • Keine Haftpflicht (nicht erforderlich)
  • Der wichtigste Unterschied: Hunde benötigen Haftpflicht, Katzen nicht. Das macht Hundetarife breiter, aber teurer.

Rassebezogene Preise und Ausschlüsse

Hunde:

Die Rasse hat großen Einfluss. Große Rassen wie Labrador, Schäferhund oder Rottweiler zahlen höhere Beiträge wegen Risiken wie Hüftdysplasie, Arthritis und anderen Gelenkerkrankungen. Manche Rassen werden sogar ausgeschlossen.

Katzen:

Bei Katzen ist der Einfluss der Rasse geringer. Dennoch zahlen Rassekatzen wie Maine Coon, Perser oder Bengalkatzen oft mehr – wegen erblich bedingter Herz- oder Nierenprobleme. Mischlingskatzen sind meist günstiger.

Rassebezogene Ausschlüsse betreffen Hunde deutlich häufiger als Katzen.

Beispielhafte Preisvergleiche

DeckungstypHund (mittelgroß)Katze (Indoor)Katze (Outdoor)
Unfall15 €10 €12 €
Unfall + Krankheit28 €20 €25 €
Umfassend + Vorsorge55 €35 €40 €

Diese Tabelle zeigt: Hunde bleiben teurer, während Freigängerkatzen mehr kosten als Wohnungskatzen.

Beste Policen für Hunde

Die optimale Versicherung hängt von Größe, Rasse und Lebensstil ab:

  • Kleine Hunde: Unfall + Krankheit mit mittlerer Erstattung
  • Mittelgroße & große Hunde: Umfassender Schutz – inkl. OPs, chronischen Krankheiten, hoher Erstattung
  • Aktive Hunde: Tarife mit Vorsorge wie Impfungen, Parasitenbehandlung, Zahnreinigung

Für alle Hunde in Deutschland ist Haftpflichtversicherung unverzichtbar. Manche Anbieter kombinieren Haftpflicht und Krankenversicherung in einem Vertrag.

Beste Policen für Katzen

Katzen brauchen Schutz, aber andere Schwerpunkte als Hunde:

  • Wohnungskatzen: Grundtarif für Unfall + Krankheit reicht meist aus
  • Freigängerkatzen: Umfassendere Tarife sinnvoll wegen höherer Risiken (Unfälle, Kämpfe, Infektionen)
  • Rassekatzen: Tarife mit guter Abdeckung für chronische Krankheiten

Katzen benötigen keine Haftpflicht – Fokus liegt auf Krankheits- und Vorsorgeleistungen.

Wie Sie zwischen Hund- und Katzenversicherung wählen

Drei Faktoren helfen beim Vergleich:

  • Kosten: Hunde sind teuer, Katzen deutlich günstiger – besonders Wohnungskatzen.
  • Leistungen: Hunde benötigen breitere Deckung (inkl. Haftpflicht), Katzen starken Krankenschutz.
  • Rasse: Große Hunderassen und Rassekatzen zahlen mehr wegen genetischer Risiken.

Wägen Sie Monatsbeitrag und mögliche Tierarztkosten ab. Gesunde Haustiere brauchen weniger Schutz, Tiere mit bekannten Risiken mehr.

Fazit

Die Tierkrankenversicherung unterscheidet sich in Deutschland klar zwischen Hunden und Katzen. Hunde sind teurer und brauchen zusätzlich Haftpflicht. Katzen sind günstiger, aber Freigänger und Rassekatzen zahlen mehr.

Hunde benötigen oft umfassendere Leistungen, besonders für Operationen und chronische Krankheiten. Katzen profitieren vor allem von Krankheitsschutz und Vorsorge – besonders bei Außenhaltung.

Wer Kosten, Ausschlüsse und Leistungen vergleicht, findet die passende Absicherung. Egal ob Hund oder Katze – die richtige Versicherung sorgt für bezahlbare Tierarztkosten und mehr Sicherheit.